Diagonale/2

Eröffnung/Opening
30.10.2020 12–20 h
Öffnungszeiten/Opening Hours
Do–So 14–18 h

Die Diagonale/2 geht hervor – wie schon die Diagonale/1 – wie schon jeder Impuls der modernen Kunst – aus einer Beschäftigung mit dem Heiligen, dem Vertikalen. Je nach künstlerischer Position ergeben sich unterschiedliche Antworten in der Auseinandersetzung mit dem Heiligen, festgehalten in einem Abglanz des Vertikalen, als Kunst eben, diagonal. Es ist offensichtlich, dass eine Gesellschaft nicht nur im Horizontalen leben kann. Heute spüren wir das noch mehr denn je, denn die Moderne steht am Abgrund. Die Diagonale zeigt als Problematisierung dieses Abgrunds einige Begegnungen zwischen dem Endlichen, dem Horizontalen, und dem Unendlichen, dem Vertikalen. Es gibt Künstler*innen, die kommen die Treppe herunter, und es gibt Künstler*innen, die gehen die Treppe hinauf. Was bleibt ist das Diagonale. Wir sind dem Spruch des Romantikers Novalis verpflichtet: „Kunst ist entweder Tempeldienst oder Tempelraub“.
Parallel zur Ausstellung ist erschienen das dreisprachige Buch Cent dérives · A Hundred Drifts · Hundert Driften von Christophe Kotanyi bei gegenstalt, Berlin, herausgegeben von Axel Roch und Magda van Suntum.

FAB DIMENSIONAL ANIMATION EXPANDED

Eröffnung
Am Sonntag, 04.10. laden wir ab 11 Uhr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ein. Die Matinee findet in und um das Verwalterhaus statt.
Opening
We kindly invite you to the opening of the exhibition on Sunday Oct. 4 starting 11 am. It will take place in and around the exhibition venue.

Animation jenseits des linear erzählenden, klar begrenzten
Screens eines Kinos, eines Fernsehers oder einer
Streaming-Plattform? Ja, das gibt es! Bei „FAB Dimensional“
zeigen wir Arbeiten, welche Animation in den Raum
holen, andere Dimensionen entdecken, Linearität hinterfragen
oder gleich ganz darauf verzichten. Die Ausstellung
findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und hat für
den Auftakt einen Fokus auf in Berlin lebende Animationskünstler*
innen gesetzt. Gezeigt werden sieben Positionen
sehr unterschiedlicher Natur und Herangehensweise. Sie
eint die Offenheit, in der Animation neue Wege zu gehen,
Dinge anders zu sehen, Räume zu entdecken und mit Leben
zu füllen. Hereinspaziert, es gibt viel zu entdecken!

Is there animation that diverts from linear storytelling, the strictly framed cinema-screen, or from the conventional structures in TV and on streaming platforms? You bet! Our exhibition „FAB Dimensional“ features artistic work that brings animation into direct contact with the space, expands to more dimensions, and challenges linear storytelling as the status quo. The exhibition takes place for the very first time this festival season and focuses on Berlinbased artists. On display are seven positions of a differing nature and approach. They have in common their open-mindedness to advance towards new paths in animation, to view things differently, explore spaces and fill them with live. Do come in and see for yourself!

Diese Ausstellung ist Teil des Rahmenprogramms des 4. FAB (Festival of Animation Berlin). Das Festival mit Screenings, Workshops, Talks und Präsentationen findet vom 9. – 11.10.2020 in der Urania Berlin statt.
Mehr Informationen: www.fa-berlin.com

This exhibition is part of the 4th FAB (Festival of Animation Berlin). It takes places from Oct. 9 – 11th and offers a variety of screenings, workshops, talks and presentations. This year, the festival takes place at Urania Berlin.
Find out more at www.fa-berlin.com

Ans Licht gebracht

Die Geschichte Berlins befindet sich unter unseren Füßen. Das gilt auch für den mehrfach umgestalteten Friedhof der Märzgefallenen. 2019 organisierte der Paul Singer Verein eine archäologische Grabung zur Suche nach verlorenen Grabzeichen von Revolutionären von 1848.

 

Schüler*innen des John-Lennon-Gymnasiums und der Merian-Schule entdeckten unter Anleitung des Landesdenkmalamt alte Grabzeichen und Alltagsgegenstände aus mehr als 170 Jahren. Was können sie uns über die auf dem Friedhof bestatteten Personen erzählen? Was über den Alltag der Menschen in Berlin im 19. und 20. Jahrhundert?

 

In unserer Sonderausstellung präsentieren wir das Grabungsprojekt und seine Funde. Erstmals zu sehen sind außerdem weitere historische Grabzeichen vom Friedhof der Märzgefallenen.

 

Ausstellungsort 

Ehem. Verwalterhaus Alter Friedhof St.-Marien-St.-Nikolai, Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin.

Tram M2, M8 und Bus 200, 142 

Haltestelle Mollstraße/Prenzlauer Allee

 

Zeit 

28. August – 20. September 2020

Do – Fr 15 – 19 Uhr, Sa – So 11 – 18 Uhr

 

Vernissage

Donnerstag, 27. August, 17-19 Uhr

mit Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer,

Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut

und beteiligten Schüler*innen.

 

Anmeldung für die Vernissage bitte bis zum 21.8.2020 unter: anmeldung@paulsinger.de

 

Führungen 

Während der Ausstellungstage werden von 15 bis 19 Uhr Kurzführungen für kleine Gruppen angeboten. Sprechen Sie hierfür unsere Mitarbeiter*innen vor dem Eingang an.

 

Hygieneregeln

Die Ausstellung und die Veranstaltungen finden entsprechend den geltenden Hygieneregeln statt. Bitte beachten Sie, dass es dadurch evtl. zu Wartezeiten und anderen Einschränkungen kommen kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Comic-Debüt von “Music for hope – The Story of Aeham Ahmad
Vernissage mit Live Malerei und Musik Performance
Samstag, 08.08.2020 , 18-22 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)

Das autobiografische Comic-Buch entstand in Folge der Zusammenarbeit der Künstlerin und Illustratorin Simonetta Pulimeno und dem
palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad.
“Music for hope” nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben von Aeham Ahmad und wie die Kraft der Musik ihn prägte.
Dabei kommuniziert er mit den Leser*innen durch die Zeichnungen und Bilder und über Grenzen hinweg: Musik als Revolution,
als Gegenstück zu dem ohrenbetäubenden Geräusch der Bombeneinschläge und als Lichtblick inmitten der Grausamkeiten des Krieges

 Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem trixiewiz e.V., dem Büro der Integrationsbeauftragten Pankow sowie
VERWALTERHAUS / ag friedhofsmuseum berlin e.V. /Kulturkapellen ermöglicht.

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Der Rote Tod - Leseprojektion

In Verbindung von Text und Collage entsteht im Liveprozeß, parallel zum Lesen der Geschichte, ein assoziatives Bild aus unterschiedlichen Materialen mit dem Medium Overheadprojektor.

Mx Thielmann